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Aussteiger und Hippies auf Ibiza

Blumenkinder, „Langhaarige“, Bohemiens oder Freaks wurden sie genannt. Wenn ich an Hippies denke, habe ich im Geiste friedliche, relaxte, kreative und bunte Menschen vor mir.

Der Strom der Menschen mit dem Ziel nach Selbstbestimmung, Freiheit und Kreativität wuchs unaufhaltsam an. Ibiza war ein spiritueller und magischer Ort der Hippie-Bewegung – und ist es teils noch. Läden mit Flower-Power-Mode und Accessoires, Clubs, Bars und Chill Out Lounges, vieles ist durchkommerzialisiert. Trotzdem weht vielerorts noch der Charme der Bewegung über die Baleareninsel. Manchmal trifft man einen in die Jahre gekommenen Hippie mit mittlerweile ergrautem Haar, der einst als Aussteiger auf die Insel kam…

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Doch wie kamen die Hippies eigentlich nach Ibiza?

Getrieben vom Freiheitsgedanken, reisten die Hippies in den 70ern nach Indien. Der Subkontinent galt für viele als Ursprung des spirituellen Lebens. Der Einfluss der Hare-Krishna Bewegung spielte ebenfalls eine Rolle. Ibiza lag zwar für die meisten nicht direkt auf dem Weg nach Indien. Die spanische Insel war aber ein beliebtes Zwischenziel.

Ibiza war und ist bunt, Ibiza ist jung und lebhaft

So blieben einige von ihnen auf der Insel. Gelebt wurde in Wohngemeinschaften. Für den Lebensunterhalt sorgten viele gemeinsam. Gegenseitige Unterstützung, Gemeinschaft und gleiche Gesinnung lebten sie wie in einer Großfamilie aus. Äußerlichkeiten waren nicht wichtig. Kleidung wurde selber hergestellt, Haare nicht gestylt.


Langhaarig, kreativ und oft erfolgreich

Apropos Haare – die wurden nur gewaschen, nicht gekämmt, nicht geföhnt und schon gar nicht geschnitten. Die wilden, teilweise in Rastazöpfe gedrehte Haare waren grundsätzlich lang. Viele Hippies der 70er waren Menschen, die vorher einen bürgerlichen Beruf hatten und aus dem „ausstiegen“. Viele waren oder wurden Künstler. Noch heute verdienen viele ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Kunsthandwerk auf Ibiza. Ein magischer Anziehungspunkt für die Touristen auf Ibiza sind daher die Hippiemärkte, die verstreut über die Insel stattfinden.

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Die Magie der Freiheit

Der bekannteste und älteste Hippiemarkt auf der Insel besteht schon seit 1972. Er wurde von lokalen Künstlern gegründet. Mittlerweile gibt es mehr als 500 Stände, die mit ihren farbenfrohen Waren die Menschen anziehen. Auch wer für kunstgewerbliche Gegenstände keinen Sinn hat, fühlt sich von dem farbenfrohen Trubel jeden Mittwoch magisch angezogen. Hier ein wenig zu schnuppern, im wahrsten Sinne des Wortes, ist schon fast ein Muss.

Die Magie, die von diesem Orten ausgeht, ist unbeschreiblich

Besucher spüren die Freiheit, den Frieden und die Lebenslust dieser Menschen, können sich dem „Easy Going“ kaum entziehen. Im Innern hat so mancher Mensch den Wunsch nach genau dieser Magie, dieser Freiheit und Ungezwungenheit. Vielen fehlt aber der Mut, den Sprung ins Ungewisse zu wagen. Aber in einem Ibiza-Urlaub können sie es wenigstens ausprobieren…

Veröffentlicht am 05. November 2020 von geb.1960-69.

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