Startseite | Stöbern

Die Jugend feiern, das Alter zelebrieren,
Wünsche erfüllen!

Per Anhalter um die Welt oder ins Nachbardorf

In den 1960er und 1970er Jahren wurde das Trampen durch die Hippie-Generation so richtig populär.

Obwohl in den 1920er Jahren das Trampen schon bekannt war und in Liedern besungen wurde, kam es erst später so richtig in Fahrt. Die Blumenmenschen, auch Hippies genannt, hatten oft wenig Geld. So wurde das Trampen als sehr günstige Reisegelegenheit in den 1970ern genutzt. Für den Fahrer war es eine willkommene Abwechslung auf Langstrecken – und für die Tramper eine bequeme Reisemöglichkeit. Mittlerweile gibt es sogar Reiseführer auf dem Markt. Die geben Tipps, was beim Trampen beachtet werden muss und welche Routen am besten oder schönsten sind. Tramper und Fahrer sollten auch auf ihre Sicherheit achten.

Weiterlesen nach der Anzeige

Entdeckt bei amazon

Trampen rund um die Welt

In anderen Ländern wie zum Beispiel Irland oder Tschechien ist das Trampen heute noch eine sehr verbreitete Reiseform. In Rumänien ist es üblich, dem Fahrer ein kleines Trinkgeld zu geben. In Zentralasien werden Tramper extra mitgenommen, damit der Fahrer sich etwas dazu verdienen kann. In Kuba ist es erstaunlicherweise Pflicht, dass Tramper von Autofahrern mitgenommen werden. Auf der kommunistisch regierten Karibikinsel gehören die Fahrzeuge häufig nicht Privatpersonen, sondern der Gesellschaft.


Modernes Trampen heute

Die Idee des Trampens wird heutzutage noch etwas anders umgesetzt. Mitfahrgelegenheiten im Internet können oft vorab gebucht werden. Oder der Fahrer selber bietet bei einzelnen Fahrten eine Mitfahrgelegenheit an. Auf diesen Platzformen können verschiedene Filter benutzt werden, damit auch der richtige Mitfahrer gefunden wird. Soll viel oder wenig gesprochen werden, Musik laut oder leise gespielt werden, Klassik oder Pop und so weiter…

Weiterlesen nach der Anzeige

Andere Produkte zum Thema entdeckt bei amazon

Das Mitfahren über Online-Mitfahr-Plattformen ist eine kosten- und CO2-günstige Reisemöglichkeit

Dabei werden oft spannende Kontakte geknüpft. Zudem ist die Sicherheit wohl höher als beim „freien“ Trampen. Bei dem sind weder Fahrer noch Mitfahrer registriert, noch können sie im Web bewertet werden. Viele Tramper reizt vor allem das Freiheitliche, das Sich-Treiben-Lassen durch Deutschland oder Europa, ohne bestimmtes Ziel. Wen das abenteuerliche Flair des klassischen Trampens reizt, stellt sich mit dem „Daumen raus“ an den Straßenrand. Oder schaut auf Autobahnraststätten, wer die Tramper wohin mitnehmen kann…

Veröffentlicht am 08. November 2020 von geb.1960-69.

Hinweise und Anregungen sind herzlich willkommen: MITMACHEN