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Die Jugend feiern, das Alter zelebrieren,
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PPP statt WWW - Petzi, Pingo, Pelle, Helden der Kindheit

Was haben Bruin und Bundle in England, Pol in Holland, Pipi Xiong in China und der norwegische Bamse Bjørn gemeinsam?

Es sind alles Namen des Comic-Bären, der im dänischen Original Rasmus Klump heißt. Er wurde von den 1906 beziehungsweise 1900 in Kopenhagen geborenen, späteren Eheleuten Carla und Vilhelm Hansen geschaffen. Carla Hansen schrieb, Vilhelm zeichnete. Neben den in rund 15 Sprachen übersetzten, liebevoll gezeichneten und kolorierten Comics schuf Vilhelm Hansen auch Rasmus Klump Plakate.

Die Petzi Plakate genießen in Dänemark Kult- und Kunststatus

Den Autor beeindruckten sie schon auf frühen Dänemark-Reisen in den 1980er Jahren, wenn Rasmus Klump die jungen Urlauber auf übergroßen Werbeplakaten begrüßte. Das von Generationen von Kindern geliebte Bärchen ist bei uns als Petzi bekannt. Auch in Frankreich und Italien heißt der niedliche Bär Petzi. Norwegische Kinder hingegen lassen sich von den Abenteuern von Rasmus Nalle verzaubern.

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Mit Pinguin Pingo, Pelikan Pelle und dem Pfeife paffenden, wortkargen Seebär reist Petzi um die Welt

Meist sind die Freunde auf der "Mary", ihrem in Petzi Band 1 selbst gebauten Schiff, unterwegs. Petzi Bär und seine Freunde treffen auf See und an Land auf zahlreiche, meist freundliche Tiere und andere Wesen. Sie cruisen durch Stürme und erleben fantastische Abenteuer. Und wenn es mal ein Problem gibt oder an Bord etwas kaputtgeht? Dann hält Pelle im Riesenschnabel ein schier unerschöpfliche Auswahl an Werkzeugen und anderen hilfreichen Utensilien bereit.


Noch mehr Wörter, die mit P beginnen, spielen eine Rolle in Petzis, Pingos, Pelles und Seebärs Abenteuern

Der Bär mit der weiß gepunkteten, roten Hosenträgerhose und der meist blauen Mütze liebt Pfannkuchen. Die backt ihm seine Bärenmutter, wenn er nach Hause kommt. Zudem flattert in „Petzi als Taucher“ ein Papagei in die Welt von Petzi und seiner Crew. Die Petzi-Forschung rätselt noch heute, wie die kleinen Mitreisenden Schildkröte und Frosch den Vogel „ausbrüten“ konnten. Und im Lieblingsband des Autors, „Petzi in Pingonesien“, wimmelt es nur so von P’s und Pingos vielen Pinguin-Verwandten. Als Kinder freuten wir uns auch immer über die Nebenhandlungen, die Schildkröte und Frosch erlebten. Die beiden waren oft im Hintergrund an Deck der „Mary“ zu sehen.

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Petzi Bücher kommen fast ganz ohne Sprechblasen aus

Unter Comic-Fachleuten gelten die meisten Petzi Bücher, die in Deutschland im Carlsen Verlag erscheinen, als Mischform zwischen Comic und Bilderbuch. Statt in weißen Sprechblasen im farbigen Bild steht der Text in den Petzi Büchern meist unter den Zeichnungen. Die bei Comic-Sprechblasen übliche Zuordnung der Sprechblase zum Mund des jeweils Sprechenden fiel also weg. Trotzdem gelang es den Schöpfern, dass wir als junge Leser bei fast jedem Bild wussten, wer hier gerade spricht.

Das lag nicht nur daran, dass sich Petzi, Pingo und Pelle häufig mit Namen ansprachen

Die meisten Lesenden konnten auch deshalb mühelos folgen, weil die Petzi Geschichten flüssig erzählt waren. Hinzu kam die eingängig gezeichnete Mimik und Gestik der Figuren. So war es leicht, die Dialogtexte in den Petzi Büchern nachzuvollziehen und voll in die bunten Bildergeschichten einzutauchen.

Veröffentlicht am 05. November 2021 von geb.1960-69.de

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