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Wie ich zur Rockmusik kam…

Wer in den 70er Jahren aufwuchs, hatte die große Rockmusik-Auswahl. Deep Purple, Uriah Heep, Nazareth, Slade, Queen, AC/DC, Motörhead etc.

Das ist nur eine kleine Auswahl an Bands aus der Rock ’n’ Roll Hall of Fame, die prägend für den Rock der 70er Jahren war. Doch ließ mich das zunächst absolut kalt – wegen meiner Eltern… Denn Mutter und Vater hatten einen anderen Musikgeschmack. Mit zunächst nur einem Radio im Haushalt, war mein Blick in die Musikwelt durch die elterliche (Schlager-)Brille getrübt.

Die Rettung aus der Schlagerwelt – eine unscheinbare Single

Ein Klassenkamerad brachte mich dann anno 1982 in den ersten wirklichen Kontakt mit der Welt des Rock. Der Kumpel, zu diesem Zeitpunkt und heute noch gusseiserner Queen-Fan, meinte, ob ich nicht Lust hätte, ihm eine Single abzunehmen. Eine Single, die ihn nicht interessieren würde. Ich sagte, okay und bekam so eine meiner ersten Singles. Zuhause wurde sie gleich aufgelegt. Aber wie groß war die Enttäuschung! Was für ein Krach! Die Single wanderte für einige Jahre ins Regal und ich hatte sie fast vergessen. Erst drei Jahre später setzte sich die Geschichte fort.

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Zu dieser Zeit gab es im Radio auf NDR 2 zwischen 18 und 20 Uhr eine Rubrik namens „Lange Rille“

Damals gab es von jedem Titel, der erfolgreich sein wollte, eine verlängerte Maxiversion. Die wurde nur einmal pro Abend gespielt – bei der Langen Rille. Der Intro-Jingle zur Langen Rille war ein brettharter, aber cooler Hardrock-Schnipsel. Bedingt durch die Prä-Internet-Ära, bekam ich leider nicht heraus, von welchem Titel er stammte. Ein anderer Klassenkamerad, seines Zeichens damals schon Hardrocker, hatte damit allerdings keine Schwierigkeiten: „Na klar, das ist ‚Playing with girls‘ von der neuen AC/DC-Platte ‚Fly on the wall‘“, klärte er mich auf. Diesen Jingle wollte ich unbedingt haben! Und so kaufte ich die Platte.


Das Interesse war geweckt…

Nach einiger Zeit erinnerte ich mich wieder an die alte Single, die ich vor Jahren von meinem Klassenkameraden bekommen hatte. Heute, alle Alben, diverse DVDs und zwei Konzerterlebnisse später, ist diese Single eigentlich das, was besonders erwähnenswert ist. Der Titel Hells Bells ist nach meinem Geschmack nicht einer der besten von AC/DC. Das haben die australischen Hardrocker damals vielleicht auch gedacht und den Titel nur auf der B-Seite veröffentlicht. Heute ist Hells Bells ein Rockklassiker, den zahlreiche Rockfans und natürlich die Fans vom FC St. Pauli kennen und lieben. Er erklingt kurz vor Heimspielen im Millerntor-Stadion. AC/DC veröffentlichte den Titel "Hells Bells" auf dem 1980 erschienen Album "Back in Black."

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Eine der berühmtesten B-Seiten der Welt – ich bin froh, Hells Bells als Single zu besitzen

Was macht einen Fan aus? Ich kenne nicht die Geburtsdaten der Bandmitglieder, war nur zweimal im Konzert und kannte auch nie die neuesten Tourdaten. Aber ich habe festgestellt, dass ich immer, wenn ich AC/DC höre, gute Laune bekomme. Je lauter, je besser wird die Laune. Nicht nur bei Hells Bells, im Gegenteil – manch andere Songs der Australier reißen mich viel mehr mit. Das hat mich ab Mitte der 1980er für immer an die Musik von Angus Young, Brian Johnson, Phil Rudd, Cliff Williams und an (fast) alle, die in der Bandgeschichte mitwirkten, gebunden…

Veröffentlicht am 02. März 2021 von geb.1960-69.de - Autor: Overdose

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