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Fernsehshow-Klassiker der 1970er und 80er

Ob Dalli Dalli, EWG, Am laufenden Band, Der Goldene Schuss und „Welches Schweinderl hätten's denn gern?“ beim heiteren Beruferaten…

Jeder Fernsehzuschauer von damals hatte seinen Favoriten. „Das war Spitze!“, hieß es in der Dalli Dalli Show, damals moderiert von Hans Rosenthal. In der Ratesendung mit Prominenten ging es, wie der Name schon sagt, um Schnelligkeit. Zudem wurde Geld für einen guten Zweck gesammelt. Die legendäre Show wurde lange nach der Jahrtausendwende mit dem Moderator Kai Pflaume neu aufgelegt.


Der Reiz der Einfachheit

Mit charismatischen Moderatoren und originellen Spielkonzepten lockten die Shows millionenfach Zuschauer vor die Mattscheibe. Einfach, aber spannend, war zum Beispiel das Beruferaten mit Robert Lembke. Für jedes „Nein“ wurden farbige Sparschweinchen mit 5-D-Mark-Stücken gefüttert. Die Show mit dem Kult-Rateteam Dr. Marianne Koch, Annette von Aretin, Guido Baumann und Hans Sachs lief von 1955-58 und 1961-1989.

Erinnert Ihr Euch an die Show mit Wim Thoelke, in der Wum und Wendelin dem Moderator dazwischenfunkten?

Habt Ihr erraten, in welcher Quizshow Hund Wum und später auch Elefant Wendelin ihren Auftritt hatten? Thoelke erfand die Sendung „Der große Preis“, in der die Kandidaten in spacigen Kugeln saßen, 1974. Loriot setzte seine geniale Zeichenkunst ein, damit Wum und Wendelin ein Format bekamen. Oft durften die Kinder extra länger aufbleiben, um die beiden zu sehen. Für die Vorgänger-Sendung „Drei mal neun“ (Start 1970) erfand Loriot den Hund Wum. Sein großer Auftritt war am Ende der Sendung. Später wurden die Einspielungen in die Mitte der Sendung gelegt. So mussten die Kinder beim „Großen Preis“ nicht so lange aufbleiben, um die lustigen Cartoon-Lieblinge zu sehen.


Einspieler und andere heimliche Stars

Die meisten Quizsendungen hatten eine Einspielfigur, auf die viele Zuschauer bis zum Schluss warteten. Dies konnte auch ein Schauspieler sein. Butler Martin brachte Hans Joachim Kuhlenkampff in „Einer wird gewinnen“ (1964-1987) Hut und Mantel – immer am Ende der Sendung. Dabei konnte sich Butler Martin ein paar ironische Sätze nicht verkneifen, was zu seiner Beliebtheit beitrug. Kuhlenkampffs Repliken machten ebenso Spaß.

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„Am laufenden Band“ (1974-1979) wurde mit Gesang von Rudi Carrell untermalt

Wie oft haben wir uns geärgert, dass der Gewinner sich nur wenige Gegenstände merken konnte, die „Am laufenden Band“ auftauchten und verschwanden? 30 Sekunden sind eben nur 30 Sekunden. Was bedeutete eigentlich der Würfel, der auf dem Band lag? Einen Geldgewinn. Und die symbolischen Preise? Könnt Ihr Euch daran noch erinnern? „Am laufenden Band“ war auch der Start für die Fernsehkarriere von Jörg Knörr. Der nahm als 15-Jähriger als Kandidat an der Show teil. Rudi Carrell hatte ein Auge für Nachwuchskünstler und lag damit auch bei Knörr nicht falsch.

Technik gestern und heute – interaktives Fernsehen der späten 60er Jahre

Nicht alle Shows der „guten alten Fernsehzeit“ waren technisch einfach. Bereits 1969 wurde die erste, interaktive Fernsehsendung Europas ausgestrahlt. Etwa ein Jahr dauerten die Vorbereitungen und Tests, bevor sie erstmalig ausgestrahlt werden konnte. Erraten Sie, welche es war? „Der goldene Schuss“. Zuerst wurde die TV-Show von Lou van Burg, später von Vico Torriani moderiert. Bei der Show gab ein Fernsehzuschauer von zu Hause aus per Telefon einem Kameramann Kurzbefehle. Der steuerte mit verbundenen Augen einen Joystick, um dann im richtigen Moment ins Schwarze zu treffen. Aus dieser Sendung stammt der Ausspruch „Der Kandidat hat 99 Punkte“. Den Spruch kennt jeder, die Sendung „Der goldene Schuss“ nicht.

Was war Eure Lieblingssendung?

Veröffentlicht am 01. November 2020 von geb.1960-69.

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