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Die Jugend feiern, das Alter zelebrieren,
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Der Bürobutler ist wieder da

Kennt Ihr noch die runden Plastikbehälter und Stifthalter, die Schreibtisch- oder Bürobutler hießen?

Diese kultigen Ensembles aus nach oben offenen, meist runden Behältnissen? In denen Ihr in Eurer Jugend Kugelschreiber, Buntstifte, Radiergummis, Büroklammern und allerlei Krimskrams gelagert habt? So ging selbst auf dem manchmal chaotischen Schreibtisch im Kinderzimmer nichts verloren. Fast jeder, der in den 1960er oder 1970er Jahren geboren wurde, erinnert sich an die typischen Farben der kreisrunden Plastikschüsseln und farbigen Zylinder. Noch heute erinnere ich mich bei ihrem Anblick auch an die „Mengenlehre“ in der Grundschule. Es gab und gibt auch Stifteköcher und Schreibtischbutler, deren Behälter einen eckigen Grundriss haben. Die Ecken waren meist abgerundet. Praktisch sind die eckigen Schreibtischbehälter auch. Sie haben jedoch aus meiner Sicht nie den Kultstatus der Bürobutlern mit runden Bechern erreicht.

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Eines hatten und haben fast alle Bürobutler beziehungsweise Schreibtischbutler gemeinsam

Die verschieden großen Behältnisse waren und sind meist durchgängig in einer Farbe gestaltet. Meist lassen sie sich auch nicht voneinander trennen. Warum auch – schließlich macht ja das gerade den besonderen Charme aus, dass aller Krimskrams vom Schreibtisch seinen Platz findet. Und bei Bedarf schnell mit einem Griff zur Hand ist…

Habt Ihr noch einen Schreibtischbutler herumstehen?

Strahlt sein Äußeres noch im typischen gelb, rot, grün oder blau der alten Zeiten? Oder hattet Ihr eines der Modelle aus transparentem Kunststoff? Die sahen oft nach einer Zeit recht zerkratzt aus. Falls diese Ikonen der Kindheit nach dem Auszug aus dem Elternhaus verloren gingen – es gibt Ersatz! Und wie trendig der daherkommt!

Der Schweizer Designer Michel Charlot gestaltete den O-Tidy im Jahre 2016

Pate standen dabei zeitgenössische Kunst, die klaren Formen und Farbwelten von belgischen Comics – und vermutlich auch die Erinnerung an die Bürobutler der 80er Jahre. Ein wichtiger Unterschied zum klassischen Bürobutler ist die noch klarere Formensprache: Der O-Tidy besteht aus einem Teller mit 22 Zentimeter Durchmesser. Dessen Rand sorgt dafür, dass Büroklammern, Münzen, die eigene Uhr oder Smartwatch an ihrem Platz bleiben, wenn sie dort abgelegt werden. Auf dem Teller feststehend befindet sich ein Becher. In dem machen Kugelschreiber, Farbstifte und Lineal eine ebenso gute Figur wie Lippenstifte, Schminkpinsel oder auch Zahnbürsten, kleine Tuben, Pinzetten und mehr. Der Schöpfer des O-Tidys, Michel Charlot, arbeitet in seinem eigenen Studio sowie für international erfolgreiche Marken wie Vitra, Belux, Kettal oder NAVA Design. Der vielfach ausgezeichnete Industriedesigner wurde zwar erst 1984 in Locarno geboren. Aber es ist nicht auszuschließen, dass er selbst in jungen Jahren einen der schicken Kunststoffbehälter auf dem Schreibtisch stehen hatte, oder?

Der heute erhältliche O-Tidy schmückt nicht nur Euren Schreibtisch

Der O-Tidy hilft Euch, Ordnung zu halten. Er ist zudem, wo er auch steht, ein Hingucker. Wem das kräftige Rot und Gelb „zu retro“ ist, entscheidet sich für die weiße oder hellgraue Variante. Ein O-Tidy im eleganten Dark Grey oder das tiefe Meerblau passen auch auf edle Schreibtische, in Wohnbereiche oder in exklusive Lounges. Manche Nutzer bieten in dem Design-Bürobutler mit Retrocharme sogar Bonbons, Pralinenstangen oder andere Leckereien an. Michel Charlots O-Tidy von Vitra ist aus ABS-Kunststoff gefertigt.

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Veröffentlicht am 30. Juli 2020 von geb.1960-69.

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